Umgesetztes Projekt

Acht bis zehn Stunden Büroarbeit weniger, jede Woche

Ein Betrieb für Bauwerksabdichtung hat seine Betriebsdaten bis dahin von Hand aus E-Mails in eine Excel-Auswertung übertragen. Heute passiert das von allein. Die vorhandene Branchensoftware blieb dabei unangetastet.

Ausgangslage

Eine wiederkehrende Aufgabe, die niemand gern gemacht hat

Daten kamen per E-Mail

Die Betriebsdaten aus der Branchensoftware wurden per E-Mail verteilt und mussten im Büro erst einmal gesichtet und sortiert werden.

Übertragen von Hand

Aus den Mails wurden die relevanten Angaben herausgesucht und in die zentrale Excel-Auswertung abgetippt. Jede Woche aufs Neue.

Auswertung lief hinterher

Weil die Handarbeit Zeit brauchte, war die Auswertung nie tagesaktuell. Entscheidungen fielen auf Basis veralteter Zahlen.

Umsetzung

Automatisiert wurde die Handarbeit dazwischen, nicht die Software

Eingang erkennen

Ein Ablauf auf eigener Infrastruktur erkennt die eingehenden Mails aus der Branchensoftware und greift nur die relevanten heraus.

Daten herausziehen

Die benötigten Angaben werden aus der Nachricht gelesen und in eine feste Struktur gebracht, inklusive der Sonderfälle.

Auswertung befüllen

Die Werte laufen tagesaktuell in die bestehende Microsoft-365-Auswertung. Das Büro schaut hinein statt zu tippen.

Die eingesetzte Branchensoftware wurde nicht ersetzt, nicht angepasst und nicht angefasst. Es gab keine Schulung für das Team, weil sich an der täglichen Bedienung nichts geändert hat. Umsetzungszeitraum: wenige Wochen.

Ergebnis

Was der Betrieb seitdem nicht mehr macht

8–10

Stunden pro Woche

So viel Büroarbeit ist im Betrieb weggefallen. Bei 25 Euro je Stunde gerechnet entspricht das rund 10.000 bis 13.000 Euro im Jahr.

0

Abtippfehler aus Handarbeit

Übertragungsfehler durch manuelles Abschreiben können nicht mehr entstehen, weil niemand mehr abschreibt.

DE

Serverstandort Deutschland

Der Ablauf läuft auf eigener Infrastruktur in Deutschland. Es ist kein US-Cloud-Dienst beteiligt.

Eingesetzte Technik

Bewährte Bausteine statt Eigenentwicklung

n8n als selbst gehostete Ablaufsteuerung auf einem deutschen Server, Auslesen der eingehenden E-Mails, Schreiben über die Microsoft-365-Schnittstelle in die vorhandene Excel-Auswertung.

Ehrliche Einordnung

Was dieser Fall zeigt und was nicht

Übertragbar ist das Muster

Daten kommen strukturiert an, werden von Hand woandershin übertragen. Dieses Muster gibt es in fast jedem Betrieb, und es lohnt sich fast immer.

Nicht übertragbar sind die Zahlen

Acht bis zehn Stunden ergaben sich aus dem Mengengerüst dieses Betriebs. Bei Ihnen können es zwei sein oder zwanzig. Das sagt Ihnen niemand seriös vorab.

Manches lohnt sich nicht

Wenn ein Ablauf zu selten vorkommt oder jedes Mal anders aussieht, sage ich das. Eine Automatisierung, die dauernd Ausnahmen produziert, kostet mehr Zeit als sie spart.

Nächster Schritt

Welcher Ablauf kostet Ihr Büro jede Woche Zeit?

Im kurzen Gespräch prüfen wir, ob sich bei Ihnen ein klar begrenzter Pilot lohnt. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch dann, wenn die Antwort nein lautet.

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